Donnerstag, 22. Juni 2017

Top Ten Thursday #80

Bei dem Top Ten Thursday geht es um Bücherlisten, die jeden Donnerstag zu einem vorgegebenen Thema erstellt werden können. Eine Aktion von Steffis Bücher-Bloggeria.

Das Thema in dieser Woche:

10 Bücher, deren Titel mit einem "M" beginnen


Nach kurzer Pause bin ich heute mal wieder beim Top Ten Thursday dabei und habe auch einige Bücher in meiner Sammlung zum heutigen Thema gefunden. Magisterium und Meine geniale Freundin stehen noch auf der Wunschliste, Maggie und die Stadt der Diebe, Maze-Runner und die Murdstone-Trilogie liegen lesebereit auf dem SuB. Alles andere wurde schon begeistet gelesen. :)





 Mr. Mercedes
Stephen King

Murder Park
Jonas Winner








Die Maze Runner-Trilogie
James dashner

Mord im Orientexpress
Agatha Christie








Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
Cassandra Clare

Die Murdstone-Trilogie
Mal Peet






Maggie und die Stadt der Diebe
Patrick Hertweck

Memory Wall
Anthony Doerr








Meine geniale Freundin
Elena Ferrante

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
Ruth Hogan



Mittwoch, 21. Juni 2017

Rezension zu "Die Stadt der besonderen Kinder" von Ransom Riggs

Zum Buch


Band 2 der Reihe um die besonderen Kinder

Nach den dramatischen Ereignissen schaffen es Jacob und die Kinder im letzten Augenblick, vor ihren Feinden zu fliehen - aus der Zeitschleife und somit von der Insel Cairnholm, wo die besonderen Kinder behütet von Miss Peregrine viele Jahre lang gelebt haben. Doch der Kampf blieb nicht ohne Folgen: Miss Peregrine, eine der Ymbrynen, die die Zeitschleifen bewachen, kann sich nicht mehr in ihre Menschengestalt zurück verwandeln und benötigt dringend Hilfe. Um sie zu retten, machen sich Jacob und die Kinder auf den Weg nach London, wo sich andere Ymbryne aufhalten soll, die Miss Peregrine helfen kann. Es wird eine gefährliche Reise, denn sie befinden sich im Jahr 1940 in England - mitten im 2. Weltkrieg. Zudem sind ihnen die Feinde auf der Spur, die einen finsteren Plan verfolgen...


"Es geht nicht um Schicksal", sagte ich, "aber ich glaube, dass die Welt im Gleichgewicht sein muss, und manchmal greifen unbekannte Kräfte ein, um die Waagschalen wieder ins rechte Lot zu bringen. Miss Peregrine hat meinen Großvater gerettet - und jetzt bin ich hier, um sie zu retten." (Jacob) -Seite 72, eBook


Da mir der erste Band Die Insel der besonderen Kinder schon gut gefallen hatte, war ich nun umso gespannter, wie es nach der Flucht aus der Zeitschleife mit Jacob und den Kindern weitergeht. Die Stadt der besonderen Kinder schließt nahtlos an seinen Vorgängern an und ist meiner Meinung nach noch etwas packender. Die Handlung entwickelt sich sehr gut, es tauchen wieder tolle Fantasy-Elemente auf, die hier wunderbar beschrieben werden: Ob es die besonderen Orte in den Zeitschleifen, die phantastisch-skurrilen Figuren oder der abenteuerliche Weg der Gefährten selbst ist - alles ist spannend zu verfolgen. Erwähnenswert sind natürlich vor allem die Hauptfiguren der Geschichte: Jacob, der aus der Gegenwart kommt und im ersten Band das Geheimnis seines verstorbenen Großvaters gelüftet hat und natürlich die besonderen Kinder, von denen jeder eine einzigartige Fähigkeit hat. Im Vorgänger lernt man die einzelnen Personen mit ihren Besonderheiten ja schon kennen, hier erfährt man aber noch Einzelheiten über ihr früheres Leben - dieses hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jacob geschrieben, der selbst auch eine Fähigkeit hat, die für ihre gefährliche Reise sehr nützlich ist.


"Trotz der Schwierigkeiten und Gefahren und trotz der Tatsache, dass diese seltsame Welt in dem Moment auseinanderzufallen begann, als ich sie entdeckte, war ich zutiefst froh, hier zu sein."  (Jacob) - Seite 102, eBook


Unbedingt erwähnenswert sind  neben der besonderen Covergestaltung auch die vielen schwarz-weiß Fotografien im Buch, die verschiedene Situationen und Personen zeigen und der Geschichte nochmal einen etwas nostalgischen Flair gibt.

Mein Fazit: Eine sehr gelungene Fortsetzung einer wirklich besonderen Trilogie. Die Stadt der besonderen Kinder hat mir noch etwas besser gefallen als der Auftakt. Die Handlung ist spannend, es passiert einiges - man kann das Buch nur schlecht aus der Hand legen. Es gibt wunderbare Fantasy-Elemente, phantastische Figuren und einige Abenteuer, die natürlich neugierig auf den letzten Band machen. Der Schreibstil ist flüssig und die Ich-Perspektive sehr gut gewählt. Es war wirklich eine Überraschung, dass sich die Geschichte noch so steigern konnte. Wirklich lesenswert!

Meine Bewertung: 





Titel: Die Stadt der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Genre: Fantasy / Phantastik
Seitenanzahl: 480
Verlag: Knaur


Die Bücher der Reihe Die besonderen Kinder:
Band 1 - Die Insel der besonderen Kinder
Band 2 - Die Stadt der besonderen Kinder
Band 3 - Die Bibliothek der besonderen Kinder


Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar! :)

Dienstag, 20. Juni 2017

Gemeinsam Lesen #111

Die Aktion findet ihr jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Die Stadt der besonderen Kinder von Ransom Riggs und bin auf Seite 89 von 280 des eBooks.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Zum Buch


"Als es Abend wurde, kam Leben in das Lager um uns herum."



3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?

Ich habe den ersten Band der Trilogie um die besonderen Kinder im Jahr 2015 gelesen und nun sind auch die letzten beiden Teile bei mir auf dem eReader eingezogen. Ich nun mitten in dem 2. Band und es ist eine sehr phantastische Geschichte um Kinder mit besonderen Fähigkeiten. Zudem git es noch Zeitschleifen und allerhand andere Fantasy-Elemente und -Figuren.
Bisher gefällt mir der 2. Band sogar noch etwas besser als der Vorgänger und ich bin gespannt, was mich noch alles erwartet.


4. Empfehle uns das Buch, das deiner Meinung nach jeder gelesen haben sollte (nur eins!)

Nur eins??? 😳 Nun gut, ich überlege....

Ich hoffe, es ist Ordnung, wenn ich hier eine Trilogie als ein Buch nenne, denn sie ist quasi ein Buch: Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien. Diese Geschichte hat mich damals zur High-Fantasy gebracht und sie ist nach wie vor beeindruckend.




Montag, 19. Juni 2017

Rezension zu "The Stand - Das letzte Gefecht" von Stephen King

Zum Buch


Der Kampf zwischen Gut und Böse

Im Jahr 1990: Durch einen Unfall entweicht ein hochgefährliches Virus aus einem streng abgeriegelten Regierungslabor. Von vielen bald nur noch Captain Trips genannt, breitet es sich rasend schnell aus und entvölkert Amerika binnen kurzer Zeit. Eine Handvoll Überlebender schließen sich zusammen und versuchen gemeinsam, ein neues Leben aufzubauen. Eine Anführerin gibt ihnen die Kraft und den Mut dazu. Zu dem Zeitpunkt ahnen nur wenige von ihnen, dass sich in Las Vegas  das Böse bereit macht, um der Menschheit schlimmes anzutun: Der schwarze Mann - ein Geschöpf des absolut Bösen- plant unvorstellbares. In der Wüste Nevadas kommt es schließlich zum alles entscheidenden Kampf zwischen Gut und Böse...


"Während sie im Wartezimmer saßen, übertrugen sie die Krankheit, die bald im ganzen zusammenbrechenden Land als Captain Trips bekannt sein sollte, auf mehr als fünfundzwanzig Menschen, darunter eine matronenhafte Frau, die nur gekommen war, um eine Rechnung zu bezahlen, und die anschließend ihren ganzen Bridgeclub ansteckte." -Seite 109, eBook


Dieser Stephen King-Klassiker hat mich vor mehreren Jahren schon einmal in seinen Bann gezogen und ich hatte mir vorgenommen, dieses umfangreiche Werk mal in der aktuellsten und ungekürzten Ausgabe zu lesen. Diesen Plan habe ich nun in die Tat umgesetzt: Schon allein die Seitenanzahl ist beindruckend: 1.712. Man braucht schon etwas Zeit und Geduld, doch die Geschichte ist nicht langatmig - es wird alles sehr ausführlich beschrieben. Beginnend mit der dramatischen Geschichte, wie sich das tödliche Virus seinen Weg bahnt, lernt man nach und nach die Hauptcharaktere und deren Angehörige kennen- Man bekommt einen detaillierten Einblick in deren Leben: Pläne, Ängste, Verluste - alles wird genau beschrieben. Doch nachdem das Virus das Schlimmste angerichtet hat und die Überlebenden langsam wieder Mut schöpfen,  geht die Handlung in eine neue Phase - und diese hält noch so einiges bereit...


"Die Sonne wandte sich von Arnette ab; in der Stadt wurde es dunkel unter den Schwingen der Nacht. Abgesehen vom Zirpen und Flüstern kleinerer Tiere und dem Klingeln von Tony Leominsters Windklangspiel war es in der Stadt still. Still. Still." - Seite 336, eBook


Dieses Buch hat, wie oben beschrieben, einiges zu bieten: Interessante Schauplätze, spannende und manchmal sehr unheimliche Entwicklungen, mal erschreckend, mal anrührend und natürlich fehlt auch der übernatürliche King-Horror nicht. Die Charaktere sind klar beschrieben - ob gut oder böse, wohlwollend oder hinterhältig - alles ist dabei. Der Schreibstil ist flüssig, man fliegt fast durch die Seiten, daher sollte man sich von der Seitenanzahl keinesfalls abschrecken lassen.

The Stand - das Letzte Gefecht erschien erstmals im Jahr 1978 in stark gekürzter Ausgabe. Anfang der 1990er Jahre wurde dieses Werk dann in der vollständigen Ausgabe veröffentlicht. In einem Vorwort erklärt King ausführlich, warum dieses Buch später in ungekürzter Form erschienen ist. Sehr interessant zu lesen. Die derzeit aktuellste Ausgabe ist im März 2016 erschienen und wurde neu durchgesehen. Das Cover ist im aktuellen Stephen King-Design gestaltet, was mir unheimlich gut gefällt. Das Cover ist schlicht, nicht zu überladen und mit seinem Rot und dem bekannten Schriftzug ein Hingucker.


"Die Augen der Krähe schienen größer zu werden. Er bemerkte, dass sie rot gerändert waren, in der dunklen Farbe von Rubinen. Regenwasser tropfte. Die Krähe beugte sich vor und klopfte mit voller Absicht ans Glas." - Seite 1.060, eBook


Mein Fazit: Ein sehr umfangreiches und gelungenes Meisterwerk, dass jeder King-Fans gelesen haben sollte: Eine packende Handlung, starke Charaktere, unheimliche Entwicklungen und der typische, manchmal etwas übernatürliche King-Horror. Mit seinen 1.712 Seiten gehört es zu seinen umfassendsten Werken - jedoch wird es nie langweilig. Etwas Durchhaltevermögen braucht man aber, da alles sehr ausführlich beschrieben ist - was aber zu der ganzen Handlung sehr gut passt, denn diese hat einiges zu bieten. Ein sehr lesenswerter King-Klassiker!

Meine Bewertung: 




Titel: The Stand - Das letzte Gefecht
Autor: Stephen King
Genre: Dystopie / Horror
Seitenanzahl: 1.712 (Print), 1.302 (eBook)
Verlag: Heyne


Vielen Dank an das Bloggerportal  und Heyne für das Rezensionsexemplar! :)



Donnerstag, 15. Juni 2017

Rezension zu "Murder Park" von Jonas Winner

Zum Buch

Willkommen im Murder Park

Zwanzig Jahre ist es her, als der beliebte Freizeitpark Zodiac Island schließen musste. Damals hat ein Serienmörder auf grausame Weise drei Frauen getötet. Nun will ein Unternehmer den Vergnügungspark, der vor der Ostküste der USA auf einer Insel liegt, neu eröffnen - mit völlig neuem und sehr speziellem Konzept. Der Murder Park soll gezielt mit den Ängsten der Besucher spielen und widmet sich unter anderem den grausamen Geschehnissen von damals. Bevor der Park eröffnet wird, werden zwölf Menschen auf die Insel eingeladen - zum Probelauf. Doch schon bald zeigt sich, dass dort etwas vorgeht, was so nicht geplant war. Als Grausames geschieht, wird eines schnell klar: Niemand kann dem anderen vertrauen. Ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen....


"Schwarz und schartig war die Silhouette des Eilands zwischen den Regenfäden jetzt deutlich zu erkennen. Wie eine düstere, turmhohe Schildkröte erhob sich die Insel dicht vor ihnen, und das Rauschen der Brandung erfüllte die Luft mit dumpfen Brausen. Ein  kalter, kahler Felsen, der tief unten am Meeresboden verankert war und von der salzigen Gischt, den eisigen Regentropfen und dem scharfen Wind umtost wurde wie von fliegenden Nadelspitzen." - Seite 45


Da mir im letzten Jahr Die Zelle von Jonas Winner schon sehr gut gefallen hatte, war ich im Vorfeld schon sehr gespannt auf seinen neuen Thriller. Schon der Klappentext lässt erahnen, dass den Leser Unheimliches erwartet: Drei Morde in einem beliebten Vergnügungspark auf einer Insel. Zwanzig Jahre später eine Neueröffnung: Eine Gruppe von ausgewählten Personen wird exklusiv vor der offiziellen Eröffnung des Murder Parks auf die Insel geladen. Dort gerät nach kurzer Zeit alles aus den Fugen...
Schon zu Anfang ist die unheimliche Atmosphäre spürbar, die Geschichte nimmt schon nach kurzer Zeit an Fahrt auf. Der Schreibstil ist flüssig, ich persönlich hätte mir gerne noch etwas detaillierte Beschreibungen der Insel gewünscht. Aber es ist trotzdem alles sehr gut vorstellbar. Es gibt zwei Perspektiven: Zum einen die aktuellen Geschehnisse im Murder Park und zum anderen zwölf Interviews mit den Teilnehmern, die vier Wochen vor dem Besuch stattgefunden haben. Diese sind sehr interessant, denn hier erfährt man einiges über die Charaktere: Details aus ihrem Leben und das ein oder andere dunkle Geheimnis.
Was mir hier besonders gut gefallen hat: Diese Geschichte ist sehr packend und entwickelt sich völlig unvorhersehbar - genau so sollte es sein. Als Leser stellt man sich die ganze Zeit die Frage: WAS passiert als nächstes? Das große Rätselraten beginnt... lasst euch überraschen!

Auch das Cover des Buches gefällt mir sehr gut: In schwarz-weiß gehalten ist die Silhouette des Vergnügungsparks sichtbar - dazu die fast neongelbe Schrift. Dieses hat eine tolle Wirkung und macht neugierig auf den Inhalt.


"Jetzt sah auch er es. Ein ... Mantel - Schatten - Schlackern? Eine Gestalt wie eine Vogelscheuche - weg. Es kam Paul vor, als hätte man ihn binnen Sekunden von der Sohle bis zum Scheitel mit Eissplittern gefüllt." - Seite 93


Mein Fazit: Sehr spannend und mit vielen überraschenden Wendungen - genau so sollte ein Thriller sein! Dazu ein besonderer Schauplatz, der schon von Anfang an eine bedrohliche Atmosphäre ausstrahlt - dieses ist Jonas Winner sehr gelungen! Es wird so manches Mal ziemlich gruselig und -zugegeben- auch etwas heftig. Doch wie oben schon erwähnt, hat mir besonders gefallen, dass die Handlung sehr unvorhersehbar ist - der Ausgang ist mehr als überraschend. Ein packendes Finale gibt es natürlich auch. Ein Buch, das sich nur sehr schwer aus der Hand legen lässt. Besonders für Thriller-Fans sehr lesenswert!

Meine Bewertung: 




Titel: Murder Park
Autor: Jonas Winner
Genre: Thriller
Seitenanzah: 416
Verlag: Heyne



Vielen Dank an Irmi Keis und den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)



Hier gibt es noch den Link zum Buchtrailer - bitte unbedingt den Ton einschalten. 😉