Montag, 23. Januar 2017

Montagsfrage #84

Die Montagsfrage gibt es jede Woche bei Buchfresserchen.
Die Frage in dieser Woche:

Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Ich würde sagen, eine Mischung aus beidem. Ich nehme regelmäßig an Aktionen teil, wie hier an der Montagsfrage, Gemeinsam Lesen und auch der Top Ten Thursday. Das plane ich schon mit ein.

Natürlich auch Rezensionen. Die veröffentliche ich aber spontan - also sobald ich das Buch zuende gelesen habe und die Rezension fertig habe.

Manchmal stoße ich auch zufällig auf tolle Aktionen, wo ich mich dann kurzfristig entschließe daran teilzunehmen. Von daher ist es eine eher lockere Planung. Wie sieht es bei euch aus?



Sonntag, 22. Januar 2017

Rezension zu "Die Krone der Sterne" von Kai Meyer

Zum Buch

Unterwegs in fernen Galaxien...

In den Weiten der Galaxis liegt das galaktische Reich Tiamande. Dieses wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Alle fünf Standardjahre werden junge Frauen als Bräute ausgewählt und zu ihr auf die Thronwelt gebracht. Niemand weiß, was mit den Mädchen dort geschieht - sie wurden nie wieder gesehen.
Nun ist die Wahl auf die junge Adelige Iniza Talantis gefallen, die in der Baronie Koryantum lebt.  Sie soll nun an Bord einer riesigen Raumkathedrale von den Hexen nach Tiamande zur Gottkaiserin gebracht werden und sich ihrem Schicksal ergeben. Doch Iniza hat andere Pläne. Zusammen mit ihrem heimlichen Geliebten Glanis hat sie einen Plan geschmiedet. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse - zusammen mit dem geheimnisvollen Waffenmeister Kranit -um den sich einige Mythen ranken- und der Alleshändlerin Shara Bitterstern versuchen sie die Pläne der Hexen zu durchkreuzen. Ein gefährliches Abenteuer führt sie quer durch das Reich zu fernen Planeten und unbekannten Wegen. Doch während die vier unterschiedlichen Menschen um ihre Zukunft kämpfen, entdecken sie während ihr Flucht etwas, dass das Leben im gesamten Reich Tiamande für immer verändern könnte...
Ist an den vielen Mythen und Legenden, die Iniza in ihrer Kindheit gehört hat, doch etwas Wahres dran?


"Sie durfte nicht daran denken, dass einzig sein Griff um den Lauf sie davon abhielt, hilflos ins All zu driften. Das Panorama der funkelnden Sterne, dessen Schönheit sie am Fenster überwältigt hatte, entpuppte sich jetzt als Abgrund, über den sie wie an einem seidenen Faden baumelte." - Seite 36


Der neue Roman von Kai Meyer hat einiges zu bieten. Ein packendes Abenteuer in einer fernen Galaxie, mit mächtigen Raumkathedralen, besonderen Raumschiffen,  Laserwaffen und vielem mehr. Ein besonderes Extra wartet gleich zu Beginn des Buches: Auf mehreren Doppelseiten gibt es anhand einiger Illustrationen schon vorab einen tollen Einblick in die Geschichte. Diese stammen von Jens-Maria Weber.
Beeindruckend ist auch die Galaxis mit ihren Reichen, Planeten und deren unterschiedlichen Machtverhältnissen. Dank der ausführlichen Beschreibungen zu Anfang fällt einem der Einstieg in die Geschichte schon nach ein paar Seiten sehr leicht. Es gibt tolle Beschreibungen zu den Welten, den Laserwaffen und den einzelnen Fahrwerken.  Im Mittelpunkt stehen hier u.a. die mächtigen Raumkathedralen des Hexenordens oder auch die Nachtwärts - das beeindruckende Raumschiff mit ihrem besonderen Aussehen.  Zu allem gibt es detailreiche Ausführungen, jedoch wird es nie zu technisch. Neben den verschiedenen Schauplätzen gibt es auch eine spannende Handlung mit interessanten Charakteren. Im Mittelpunkt steht die junge Frau Iniza, die als Braut der Gottkaiserin ein ungewisses Schicksal erwartet - doch die Pläne hat sie zusammen mit einigen Helfern schnell durchkreuzt...
Sehr gefallen haben mir auch die Abbildungen vorne und hinten in der Klappenbroschur, die es zusätzlich zu den Illustrationen gibt. Es gibt Abbildungen der Galaxis und des Reichs Tiamande, sowie eine Skizze der Nachtwärts, dessen Aussehen ich besonders toll finde. Zusammen mit dem leicht schimmernden Cover ist das Buch ein sehr schöner Hingucker.  


"Die Nachtwärts stand am Ende der Plattform, sie konnte ein kleines Stück davon zwischen den übrigen Schiffen erkennen. Shara spürte einen Anflug von Euphorie, der an einem Ort wie diesem tödlich sein konnte, weil er sie unvorsichtig machte, Man hatte ihr die Schwingen gestutzt, aber nicht abgeschnitten. Bald würde sie wieder fliegen." -Seite 87


Mein Fazit: Space-Fantasy vom Feinsten! Mich hat dieser Roman sehr positiv überrascht - toll geschrieben mit vielen phantastischen Elementen, spannender Science Fiction und einer sehr packenden Handlung - alles angesiedelt in einem beeindruckenden Universum. Die Krone der Sterne ist eines von jenen Büchern, die man, einmal angefangen, am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Die Handlung hat vieles zu bieten - sie hält einige Überraschungen bereit, ganz besonders zum Ende hin. Lasst euch überraschen... Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Lust auf ein spannendes Abenteuer haben. Sehr lesenswert!

Meine Bewertung: 





Titel: Die Krone der Sterne
Autor: Kai Meyer
Genre: Space-Fantasy / Science-Fiction
Seitenanzahl: 464
Erscheinungsdatum: 26. Januar 2017
Verlag: FISCHER Tor

Tolle News und Infos rund um das Programm von FISCHER TOR findet ihr auch auf der Website http://www.tor-online.de/

Rezension zu "Die Entscheidung" von Charlotte Link

Zum Buch


Eine Entscheidung mit fatalen Folgen...

Der vierzigjährige Simon möchte zusammen mit seinen Kindern die Weihnachtsfeiertage in Südfrankreich verbringen. Doch alles kommt anders. Die Kinder sagen kurzfristig ab und seine Freundin gibt ihm den Laufpass. Enttäuscht vom Leben macht Simon einen Strandspaziergang  und trifft dort auf Nathalie - die junge Frau ist verwahrlost, völlig verängstigt, ohne Unterkunft und Papiere. Da trifft Simon spontan eine Entscheidung, zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnend, in welche lebensgefährliche Geschichte er mit hineingezogen wird:  Aus Mitgefühl bietet er Nathalie seine Hilfe an und nimmt sie mit in sein Haus. Nach und nach erfährt er schließlich ihre Geschichte - die zu unglaublich ist um wahr zu sein. Doch schließlich geht er zusammen mit ihr einer Sache auf den Grund, unwissend, welche Folgen das haben wird. Dann überschlagen sich die Ereignisse...
Das die anfangs rätselhafte Geschichte bis  nach Bulgarien führt und erschreckende Ausmaße annimmt, ahnt niemand der Beteiligten...


"Die Sache gefiel ihm nicht. Er hatte das deutliche Empfinden, auf einer Schwelle zu stehen, von der aus er am besten keinen weiteren Schritt tun sollte. Es war, als bekäme er eine Warnung, unhörbar und unkonkret, und dennoch so intensiv, dass er fröstelte.

Da er sich diesen Vorgang nicht erklären könnte, beschloss er, ihn zu ignorieren." -Seite 62, eBook


Der aktuelle Roman von Charlotte Link beginnt gleich mit einem unheimlichen Prolog: Ein junges Mädchen, scheinbar in Todesangst, flüchtet aus einem Haus. Danach nimmt die rätselhafte Geschichte ihren Lauf: Durch verschiedene Blickwinkel geschildert -die im ersten Augenblick viele Fragen aufwerfen- wird jedoch nach und nach klar, worum es geht. Man beginnt zu ahnen wie manche Schicksale zusammen passen könnten. Im ersten Moment vielleicht etwas verwirrend, doch nach einigen Kapiteln hat man einen guten Überblick. Die Hauptgeschichte spielt in Frankreich, wo der nichtsahnende Simon aus Mitleid eine Entscheidung trifft, die sein ganzes Leben verändert. Als ihm das klar wird, ist es zu spät, um noch auszusteigen. Auch in Bulgarien wurde aus einer großen Not heraus eine falsche Entscheidung getroffen...
Charlotte Link gelingt es sehr gut, die unheimliche Atmosphäre, die während des ganzen Romans herrscht, komplett aufrecht zu erhalten: Dunkles Winterwetter in der zurzeit verlassenen Provence, dazu die detailreich geschilderten Ängste und Empfindungen der Hauptcharaktere. 


"Der einzige Moment, an dem ich diese ganze Geschichte hätte vermeiden können, war der allererste. Als ich den Strand entlang durch den Regen lief und mich idiotischerweise in eine Situation eingemischt habe, die mich nichts anging. Es war die falsche Entscheidung, im Bruchteil von Sekunden getroffen..." (Simon) -Seite 190, eBook


Mein Fazit: Ein spannender Kriminalroman mit einem ernsten und brisanten Thema. Nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzleteile an seinen Platz und geben ein schockierendes Ergebnis preis. Atmosphärisch sehr dicht und eher düster gehalten, wird es packend. Es kommen Details ans Licht mit denen man so nicht gerechnet hat - genau diese ungeahnten Entwicklungen machen dieses Buch zu einem spannendem Krimi. Einzig der etwas unübersichtliche Anfang  ist ein kleiner Kritikpunkt. Ansonsten sehr gut geschrieben und aufgebaut. Ich vergebe 4,5 Sterne hierfür.

Meine Bewertung: 



Titel: Die Entscheidung
Autorin: Charlotte Link
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 576
Verlag: blanvalet 



Vielen Dank an das Bloggerportal und blanvalet für das Rezensionsexemplar! :)

Donnerstag, 19. Januar 2017

Top Ten Thursday #71

Bei dem Top Ten Thursday geht es um Bücherlisten, die jeden Donnerstag zu einem vorgegebenen Thema erstellt werden können. Eine Aktion von Steffis Bücher-Bloggeria.

Das Thema in dieser Woche:

Eure 10 Bücherflops aus 2016

Die gute Nachricht ist, dass im letzten Jahr kein richtiger Bücherflop dabei war. Ich habe hier daher Bücher aufgelistet, die zwar keine Flops sind, mir aber nicht ganz so gut gefallen haben. Es ist eine kleine Top 5 geworden.


Yrsa Sigurdardóttir - Geisterfjord
(2,5 Sterne)

Im Gegensatz zu ihrem aktuellen Thriller DNA, der mir sehr gut gefallen hat, konnte mich Geisterfjord leider nicht ganz überzeugen.Mir fehlte hier das gewisse Etwas und Charaktere waren etwas farblos.





Mark Z. Danielewski - Das Haus / House of Leaves 
(2 Sterne)

Das wohl außergewöhnlichste Buch, das ich im letzten Jahr gelesen habe. Die besondere Gestaltung und auch die Idee der Geschichte sind perfekt - doch die Geschichte an sich ist viel zu überladen, dadurch ist meiner Meinung nach die Spannung verloren gegangen. Sehr schade.




Simon Beckett - Katz und Maus
(2,5 Sterne)

Obwohl ich mit Begeisterung die David-Hunter-Romane gelesen habe, hat mir diese Kurzgeschichte nicht ganz so gut gefallen. Die Story wirkt etwas unfertig, es bleiben Fragen offen.
Nicht vergleichbar mit den richtigen David Hunter-Romanen.




Phillip Pullman - Das Bernstein-Teleskop 
(2 Sterne)

Ich bin mit Begeistung mit der His dark Materials-Reihe gestartet, Band 1 Der goldene Kompass gehörte sogar mit zu meinen Jahreshighlights im Jahr 2015. Doch der dritte und letzte Band hat mich etwas enttäuscht. Die Story hier wirkt wirr und zu überladen, auch das Ende hat mich nicht wirklich überzeugt. Schade, wo doch die ersten beiden Bände so gelungen sind.



Carlos Ruiz-Zafón - Der dunkle Wächter
(2,5 Sterne)

Ich mag den Schreibstil und besonders die Romane der Reihe Der Friedhof der vergessenen Bücher von dem Autor sehr. Auch die Inhaltsangabe von  Der dunkle Wächter -der 3. Band der Nebel-Trilogie- klang sehr vielversprechend. Die ausführlichen Beschreibungen der Handlungsorte sind sehr gelungen, jedoch ist die Handlung etwas schwach. Man lernt die Charaktere nicht richtig kennen, die Spannung geht zeitweise verloren.



Dienstag, 17. Januar 2017

Gemeinsam Lesen #89

Die Aktion findet ihr jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

- Ich lese gerade "Die Krone der Sterne" von Kai Meyer und bin auf Seite 170 von 464.

Zum Buch

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 

- "Iniza hielt Kranits bohrendem Blick stand, aber ihre Ruhe war nur gespielt, und sie fürchtete, dass er ihre Verunsicherung spürte."


3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?

- Die Krone der Sterne ist der neue Roman von Kai Meyer, der am 26. Januar 2017 erscheint. Da ich ja begeisterte Leserin von Kai Meyers Büchern bin, war ich im Vorfeld schon sehr gespannt auf sein neues Werk, das in der Space-Fantasy angesiedelt ist. Es geht in ferne Galaxien, dort wird es sofort spannend und dramatisch. Ich lese auch ganz gern mal Science Fiction und diese phantastische Geschichte gefällt mir bisher richtig gut. Ich bin gespannt, was noch so alles passiert. Meine Rezension gibt es dann passend zum Erscheinungstag. :)


4. Belastet dich ein hoher SuB oder freut er dich sogar?

- Eine ähnliche Frage gab es gestern schon bei der Montagsfrage von Buchfresserchen. Mich belastet mein ungelesenes Büchertürmchen überhaupt nicht, ich finde es toll, immer genug Auswahl zu haben. :) Natürlich versuche ich es immer mit dem SuB-Abbau und lese oft etwas von meinem Stapel -  doch dann kommen wieder neue Bücher hinzu, weil es ja soviel tolles gibt, was ich unbedingt noch lesen muss... :D Ich denke, dass kennen alle Buchliebhaber.


Montag, 16. Januar 2017

Montagsfrage #83

Die Montagsfrage gibt es jede Woche bei Buchfresserchen.
Die Frage in dieser Woche:

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SuB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl zu haben?


Nein, ich fühle mich von meinem ungelesenen Büchertürmchen überhaupt nicht gestresst. Ich habe vor, alles noch zu lesen und finde es toll, immer genügend Auswahl zu haben. Dort warten noch ganz viele wunderbare Geschichten auf mich. :)

Wie sieht es bei euch aus?


Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension zu "Unsere wunderbaren Jahre" von Peter Prange

Zum Buch


Der große Deutschland-Roman 

Es ist der 20. Juni 1948 - der Tag der Währungsreform. Die D-Mark wird eingeführt und jeder erhält 40 DM "Kopfgeld". Auch in der kleinen Stadt Altena im Sauerland stehen die Menschen in langen Schlangen vor der Geldausgabe. Unter ihnen auch sechs junge Leute: Die drei Schwestern Ruth, Ulla und Gundel - die Töchter des erfolgreichen Drahtfabrikanten Wolf. Und auch Tommy, Bernd und Benno sind gespannt - jeder der sechs hat eigene Pläne und Träume für die Zukunft, jeder weiß genau, wofür er das Kopfgeld verwenden möchte.
So geht jeder der sechs seiner Wege - und diese können unterschiedlicher nicht sein: Freud und Leid, Liebe und Einsamkeit, Glück und Pech können in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht enger beieinander liegen. Mancher von ihnen findet das große Glück und andere wiederum scheitern...


"Während die anderen über seinen Witz lachten, beschlich Ulla ein seltsames Gefühl. Plötzlich war ihr, als würden diese fremden, unbekannten Frauen auf den neuen Scheinen von jetzt an ihr Leben bestimmen." - Seite 45

Dieses ist nur ein ganz kleiner Einblick in den neuen, großen Roman von Peter Prange. Den Leser erwartet ein eindrucksvolles Zeitporträt vom Jahre 1948 bis hin zu 2001. Die Zeit der D-Mark, des Aufschwungs, der Rezession und dem Mauerfall - alles wird detailreich in diesem umfangreichen Roman geschildert und mit dem Schicksal der Hauptcharaktere verwoben. Im Mittelpunkt stehen sechs junge Leute, die mit den 40 DM ihre ganz eigenen Wege gehen. Es wird mal packend und dramatisch, die Zeiten sind mal traurig und mal glücklich. Neben den Hauptfiguren spielen aber auch noch viele andere Charaktere eine zentrale Rolle. Sowohl die vielen einzelnen Figuren und Schicksale, die Handlungsorte, als auch historische Fakten - alles hat Peter Prange hier sehr gut wiedergegeben und zu einem packendem Familiendrama gemacht. Der Roman ist aufgeteilt in drei Bücher, die, angegeben mit dem jeweiligen Zeitabschnitt, in Teile gegliedert wurde. Die jeweiligen Kapitel sind relativ kurz und wechseln zwischen den Charakteren hin und her. Dieses ist sehr gut gewählt und man erhält so einen wunderbaren großen Überblick über die gesamte Geschichte.

"Seine Mutter  war nur vierundvierzig Jahre alt geworden... Wie oft  hatte er sich für sie geschämt, weil sie nur eine Putzfrau gewesen war und ihm keinen Vater gegeben, sondern ihn allein aufgezogen hatte. Jetzt war er so stolz auf sie, wie sie es zeit ihres Lebens auf ihn gewesen war. Doch es war zu spät, um es ihr zu sagen." - Seite 366

Mein Fazit: Dieser große Deutschland-Roman hat einiges zu bieten: Auf seinen 976 Seiten gibt es eine dramatische Familiengeschichte, die im Zeitraum von 1948-2001 spielt. Es ist unheimlich packend, die Lebenswege der sechs Hauptprotagonisten und deren Familien, Freunde und Feinde zu verfolgen. Es passiert einiges, es gibt Überraschungen, sowie schöne und auch traurige Momente. Der Schreibstil ist sehr klar und nimmt den Leser sofort gefangen. Ein beeindruckender Schmöker, der ideal für lange Wintertage ist. Ich lese sehr gerne umfangreiche Bücher, weiß aber auch, dass manche vielleicht vor der Seitenzahl zurückschrecken könnten. Doch die Geschichte lässt sich von Anfang an sehr flüssig lesen, sodass man hier überhaupt keine Bedenken haben muss.
Kurz gesagt: Unsere wunderbaren Jahre - Ein deutsches Märchen ist sehr lesenswert und ein erstes Lesehighlight im neuen Jahr!

Meine Bewertung: 





Titel: Unsere wunderbaren Jahre
Autor: Peter Prange
Genre: Historischer Roman
Seitenanzahl: 976
Verlag: FISCHER Scherz