Donnerstag, 10. September 2015

Rezension zu "Finderlohn" von Stephen King

Zum Buch

In den 1960er Jahren ist der Schriftsteller John Rothstein mit seiner Jimmy Gold-Trilogie schlagartig berühmt geworden. Danach hat er sich in sein Privatleben zurückgezogen und keine Bücher mehr veröffentlicht. Darüber ist Morris Bellamy -ein psychopathischer Fan- so verärgert, dass er bei Rothstein  einbricht und ihn schließlich ermordet. In dessen Tresor findet er neben Geld auch eine große Menge an Notizbüchern - eng beschrieben, die neben Kurzgeschichten auch Fortsetzungen von Rothsteins berühmter Trilogie enthält. Vorsichtshalber vergräbt Bellamy seinen "Schatz" erst einmal und wandert kurz darauf für lange Zeit in den Knast - allerdings für ein völlig anderes Verbrechen.

Nach vielen Jahren entdeckt der Junge Peter Saubers zufällig den vergrabenen Schatz und lässt das Geld heimlich seiner Familie zukommen, denen es finanziell sehr schlecht geht. Als alles aufgebraucht ist, möchte Peter auch die Notizbücher zu Geld machen und ahnt nicht, dass er bald in Lebensgefahr schwebt. Denn nach 35 Jahren wird Morris Bellamy entlassen und macht erbarmungslos Jagd auf den Jungen...

Kann Bill Hodges, Detective a.D. - der schon den "Mercedes-Killer" verfolgt hat -, Peter Saubers retten?

"Finderlohn" ist nach "Mr. Mercedes" der zweite Teil einer geplanten Trilogie um den pensionierten Detective Bill Hodges. Der Roman - in dem ein Junge einen seit vielen Jahren vergrabenen Koffer findet, in dem sich die nicht veröffentlichten Werke eines ermordeten Schriftstellers befinden - ist sehr gut gelungen.  Als dann noch der Mörder nach vielen Jahren Haft freikommt und merkt, dass sein "Schatz" verschwunden ist, wird es sehr rasant und spannend. Die Geschichte wechselt anfangs zwischen der Vergangenheit im Jahr 1978, wo Bellamy die Notizbücher an sich bringt und der Gegenwart, wo Peter diese nach über 30 Jahren entdeckt. Gut gefallen haben mir auch die kleinen Rückblenden in die Mercedes-Story, die hier immer wieder auftauchen. 

Mein Fazit: Der neue Roman hat mir deutlich besser gefallen als sein Vorgänger "Mr. Mercedes" . King überzeugt hier mit einer guten Mischung aus Thriller und etwas Horror. Es bleibt interessant, spannend und  fesselnd bis zum Schluss. Meiner Meinung nach ist ihm hier wieder ein Meisterwerk gelungen. Auch das Cover mit dem Blut auf der Füllerspitze passt perfekt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

Meine Bewertung:


Titel: Finderlohn (Band 2 der Bill Hodges-Trilogie)
Autor: Stephen King
Genre: Thriller / Horror
Seitenanzahl: 544
Verlag: Heyne


Vielen Dank an das Bloggerportal  und Heyne für das Rezensionsexemplar! :)

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